Steuerklassenrechner 2026
Vergleichen Sie alle 6 Steuerklassen
Die Steuerklasse beeinflusst, wie viel Lohnsteuer monatlich von Ihrem Gehalt abgezogen wird. Unser Steuerklassenrechner zeigt Ihnen alle 6 Steuerklassen im direkten Vergleich.
Besonders wichtig für Verheiratete: Die Wahl zwischen Steuerklassenkombination 3/5 oder 4/4 kann mehrere hundert Euro monatlich Unterschied machen.
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Steuerklassen in Deutschland
Die 6 Steuerklassen im Überblick
Deutschland hat 6 Steuerklassen für unterschiedliche Lebenssituationen. Steuerklasse 1 für Singles, 2 für Alleinerziehende mit Entlastungsbetrag, 3 für Verheiratete als Besserverdiener, 4 für Verheiratete mit ähnlichem Einkommen, 5 für Verheiratete als Geringverdiener und 6 für Zweitjobs. Die Steuerklasse bestimmt die Höhe der monatlichen Lohnsteuer-Vorauszahlung. Die tatsächliche Steuerschuld wird erst in der Jahressteuererklärung final berechnet.
Merke: Die Steuerklasse ist nur ein Vorauszahlungssystem. Verheiratete zahlen gemeinsam immer die gleiche Jahressteuerlast, unabhängig von der gewählten Kombination 3/5 oder 4/4.
Steuerklassenwahl für Ehepaare
Verheiratete können zwischen verschiedenen Kombinationen wählen: 3/5 (einer verdient deutlich mehr), 4/4 (beide verdienen ähnlich viel) oder 4/4 mit Faktor (berücksichtigt individuelles Einkommen). Bei 3/5 erhält der Besserverdiener sehr hohe Freibeträge, zahlt wenig Lohnsteuer und hat hohes Netto. Der Partner in Klasse 5 hat kaum Freibeträge und niedriges Netto. Die Kombination 4/4 verteilt die Steuerlast gleichmäßig. Der Faktor berücksichtigt die voraussichtliche Jahressteuerlast bereits monatlich.
Faustregel: Wählen Sie 3/5, wenn ein Partner mindestens 60% des Gesamteinkommens verdient. Bei ähnlichen Gehältern ist 4/4 meist besser und vermeidet hohe Nachzahlungen.
Einfluss auf Lohnersatzleistungen
Die Steuerklasse beeinflusst die Höhe von Lohnersatzleistungen erheblich. Elterngeld, Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld und Krankengeld berechnen sich nach Ihrem Netto der letzten 12 Monate. In Steuerklasse 5 ist das Netto niedrig, entsprechend niedriger fällt das Elterngeld aus. Planen Sie Elternzeit, sollte der betreffende Partner rechtzeitig (7 Monate vorher) in eine günstigere Steuerklasse wechseln. Ein Wechsel von Klasse 5 zu 3 kann das Elterngeld um mehrere hundert Euro monatlich erhöhen.
Wichtig: Der Steuerklassenwechsel muss vor Beginn des Bemessungszeitraums erfolgen. Bei Elterngeld sind das die 12 Monate vor der Geburt. Rechtzeitig wechseln lohnt sich!
Häufig gestellte Fragen zu Steuerklassen
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